02 September 2010
Das peinliche Loveparade-Gezerre
Das eine vom Innenministerium in Auftrag gegebene, kommt zu dem Schluß, das Veranstalter und Stadt, keinesfalls aber die Polizei Schuld hat. Man spricht von "Nicht-Zuständigkeit" der Polizei.
Die Stadt Duisburg hatte „eine allgemeine und übergreifende Zuständigkeit für die Sicherheit der gesamten Veranstaltung”.
Aha. Aber wurden sämtliche Planungen das Sicherheitskonzept betreffend nicht mit POLIZEI, Veranstalter und Stadt Duisburg abgesprochen? Ich erinnere mich an eine TV-Doku darüber (Namen vergessen), wo alle ganz fröhlich an den Tischen saßen und in die Kamera gelächelt haben...
Der Tenor des zweiten Gutachten: „Die Stadt hat keine Fehler gemacht“, sagt Rechtsanwalt Andreas Berstermann, „und sie hat ihre Amtspflichten beachtet.“ beauftragt (natürlich) von der Stadt Duisburg.
Nur das die technische Definition eigentlich ist: Sie (die Stadt Duisburg) hat kein Verwaltungsgesetz direkt verletzt. Das ist zunächst mal angenehm für die Stadt, hilft aber nicht dabei die OFFENSICHTLICH FALSCHE BEWERTUNG des Sicherheitskonzepts durch die Stadt zu vertuschen. Ob da jetzt das Bauamt, der OB oder HinzundKunz unkluge Ratschläge gegeben haben ist da erstmal zweitrangig, denn: Die Stadt hat das Sicherheitskonzept irgendwie bewertet. Und wenn die Veranstaltung so durchgezogen wurde, wie es geplant war, dann hat die Stadt es a) falsch/schlecht bewertet b) sich somit schuldig gemacht trotz Einhaltung von irgendwelchen Verfahrensvorschriften.
Für mich fürchterlich zu sehen und eine Verhöhnung aller Opfer und deren angehörige wie sich alle Beteiligten "KOMPLETT" von der Schuld freisprechen wollen! Das hier Fehler gemacht worden sind ist offensichtlich. Und das es nicht nur den einen Schuldigen geben kann, ebenso.
Aber dieses Herauslavieren aus jeglicher Schuld widert mich an. Und Herr Sauerland will die politische Verantwortung nicht übernehmen... Das würde sogar ich machen, wenn ich es könnte.
06 August 2010
Fremdenverkehrsabgabe in Österreich
Das ist kein Schweinkram, sondern einfach eine zusätzliche Möglichkeit der Gemeinden Gewerbetreibende vor Ort noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen (weil man ja so ein toller Kurort ist). Klappt prima.
Allerdings ist es ein Riesenaufstand für diese Bescheide (die man größtenteils selbst ausfüllen UND den Beitrag berechnen darf) überhaupt korrekt Werte zu ermitteln.
Die Herrschaften möchten nämlich genaustens wissen, wieviel Umsatz man innerhalb der touristisch wertvollen Gemeinde getätigt hat.
Hört sich nicht dramatisch an, setzt aber voraus das man die Daten überhaupt so aufbereiten kann.
Denn bei uns wird der Umsatz zunächstmal in unseren Vertriebsstationen generiert und deren Einzugsgebiet ist grundsätzlich WESENTLICH größer als der einer kleinen österreichischen Kackgemeinde.
Nebenbei: Österreich ist sowieso "nur" eine Betriebsstätte unserer deutschen Gesellschaft, aber egal.
Also muss man sich über die Kundschaft dem Problem nähern. Bis vor einem Jahr wurde zunächst der Gesamtumsatz in Ö ins Verhältnis zur Gesamtkundenanzahl in Ö gesetzt. Somit hat man den durchschnittlichen Umsatz pro Kunde. Dann wurden die Touren eines unserer Handelsvertreter an EINEM Tag gezählt, die er in dieser Gemeinde gemacht hat und kam dann auf einen Jahresumsatzwert innerhalb einer Gemeinde.
Komplizierter wird die Sache, wenn ganze Landstriche betroffen sind, wie z.B. Südtirol
Da musste man sich durch sämtliche Kunden Österreichs quälen, die zugehörigen Postleitzahlen kennen und entsprechend raus kramen, inkl. der Tourenbesuche... ein Horror! Und diese ganze Arbeit für einen Beitrag von (*Tusch*) 47 Euro. (OK, Salzburg ist teurer)
...bei einem Gesamtumsatz in Deutschland von 250 Mios...
Da sieht man mal wieder, das das Verhältnis der stupiden Verwaltungsarbeit die die Behörden den Gewerbetreibenden aufbürdet in keiner vernünftiger wirtschaftlicher Relation steht.
Oder auf mal Klartext: Das ist albern!
27 Juli 2010
"Deutsche" Autos
Und immer wieder fällt mir auf (auch in Konkurrenz-Blättern wie Auto-Bild) das deren "Vergleichstests" IMMER, aber ABSOLUT IMMER von Autos deutscher Hersteller gewonnen werden.
Jetzt könnte man sagen "Ja, des is a Wahnsinn is des, gell? Wie toll unsere Autos doch sind..."
Sag ich nicht, ich fühl mich eher verarscht. Denn das ist ja jetzt nicht erst seit gestern so mit dem Gewinnen von Vergleichstest; das ist schon so seit es Autos gibt (gefühlt).
Mein Wagen (Colt) kostete vor anderthalb Jahren bei Neukauf mindestens 1.000€ weniger als die Konkurrenzprodukte bei GLEICHER Ausstattung. Der Polo hätte sogar 2.500€ mehr gekostet!
Dann kann man sich noch diverse Pannenstatistiken und Ersatzteilkosten dazu nehmen und kommt zu dem Schluss, das der Polo wesentlich (sic!) überteuert ist. Was anderes geht überhaupt nicht. Echt. Gar Nicht. Ehrlich! Rechnet mal, vielleicht ist er ja mittlerweile günstiger geworden, ich glaubs allerdings nicht.
Sicherlich wird es Unterschiede in Beschleunigung, Kofferraumzuladung etc. geben, aber diese Unterschiede sind in der Klasse ohnehin marginal. Wie kann man da Plätze verteilen? Das ist albern.
Und wo landet so ein Polo im Vergleich? Immer Vorne (meinetwegen auch Zweiter), obwohl der nur noch vom Namen lebt und viiiiel zu teuer ist.
Und genau aus dem Grund lese ich diese seltsamen Marketing-Tests nicht mehr. Werbung gibt´s auch so schon genug.
19 Juli 2010
Hermes - Götterboten?
Ich hab immer nur Probleme mit dem Verein...
Jedenfalls hab ich mir ein Palm Pre Plus bestellt, welches NUR mir persönlich übergeben werden kann, wegen Post-Ident oder so. Is so.
Da ich Donnerstags bestellt hatte und ich nicht damit rechnete, das O2/Hermes sooo schnell sind, war ich nicht zu Hause als der Hermes-Mensch bei mir vor der Tür stand.
Unverzüglich informierte ich die 14-Cent pro Minute-Hotline wegen des Paketes, da ich (als arbeitender Mensch; Jaaaa, das gibt es liebe Firma!) während der Woche das Paket nicht annehmen kann. Also entweder noch Heute (Sa) oder nächsten Sa. Heute war natürlich unmöglich (wie kann man nur sowas vorschlagen?). OK, dann bitte nächsten Samstag.
Montag hatte ich einen Zettel des Hermes-Götterboten im Briefkasten; er hätte mich wohl nicht angetroffen heute, also Montag. Ich also wieder 14 Cent die Minute investiert und die Hotline gefragt, ob der Fahrer denn nicht Bescheid wüsste.
Antwort: Das könnten sie nicht wissen, da das ja an Subunternehmer weitergereicht wird.
Ich: Aha. Aaaaaber: Die Info muss ja doch wohl irgendwie zu dem Boten gelangen, oder?
Antwort: Jaaa, wir haben ein Fax zu dem Logistik-Zentrum (oder so) geschickt.
Ich: Aha. Und das hat der vermutlich noch nicht gelesen?
Antwort: Genau.
Also gut, aufgelegt und der Dinge geharrt.
Dienstag dann das entscheidende Zettelchen, das ich NICHT lesen wollte im Briefkasten: "Wir haben Sie dreimal nicht angetroffen, Sie hören schriftlich von uns." Wieder an die Hotline: "Ja...Nee... also der Termin für nächsten Samstag ist aber bei uns eingetragen. Das LÄUFT!"
Ich: "Na, da lassen wir uns doch mal überraschen!"
Donnerstag dann ein Brief von den Göttlichen: "Die Sendung wäre jetzt ja dreimal erfolglos zugestellt worden und ich sollte doch bitte mal die Hotline anrufen."
SICHER.... GERRRRRRN!
Hotline sagt "Können Sie ignorieren, das kommt auf jeden Fall am Samstag."
Also sitze ich den gesamten letzten Samstag zu Hause rum und warte auf den Götterboten. Da derjenige aus früheren Bestellungen schon mal um 20.30 Uhr bei mir vor der Tür stand, konnte ich mich also auf einen langen Tag einstellen...
Gegen 0.30 Uhr am Sonntag war ich aber dann zu müde...
Heute ist der Montag danach.
Ich also heute Morgen mal wieder die Hotline angerufen. "Ja, kann ich gar nich verstehen, das das nich ausgeliefert wurde."
Ich: "Da sind wir schon Zwei."
Hotline: "Ja, dann eben nächsten Samstag"
Ich: "Find ich total supi! Könnten Sie mir den Termin bitte schriftlich bestätigen? Gerne per Email?"
Hotline: "Nee, Email können wir hier nicht, da müssen Sie sich an das Email-Team wenden."
Ich: "..." "Äh..." "Sie haben kein Email?"
Hotline: "Nein."
Ich: "Danke."
Da frag ich mich allerdings: Gibt´s auch ein Fax-Team? Ein Brief-Team? DAS ist Kommunikation im 21. Jahrhundert!
Naja, Email also auch noch hinterher und jetzt werd ich wohl wieder den ganzen Samstag auf die Türklingel hoffen... *seufz*
01 April 2010
Paypal
Vorgestern bemerkte ich eine Mail mit Absender Paypal. Dort wären 49,99€ für die Firma Gameforge.de abgebucht worden. Da ich mittlerweile mit WoW-Account-Spams bombadiert werde ging ich kurz von einem Spam aus.
Eine Überprüfung dieses Uralt-Paypal-Kontos ergab: Tatsächlich gab es dort die angekündigte Bewegung!
Hat da wer meinen account gehackt? Mmh, ok das Passwort hatte noch keine Sonderzeichen, vielleicht. Was also tun? Auf jeden Fall auf den Link "Konflikte lösen" klicken. Dann wir eine mehr oder wenig sinnvolle Mitteilung an Paypal geschickt.
Zusätzlich habe ich noch das Passwort geändert (Jetzt inkl. Sonderzeichen).
Heute die Erlösung: Paypal bestätigt die Rückbuchung. Allerdings wär es eh egal gewesen, da es das hinterlegte Konto schon seit über einem Jahr nicht mehr gibt :)
Die Adresse stimmte natürlich auch nich mehr...
Jetzt soll ich Kopie von meinem Perso etc. dahin schicken, damit das Konto wieder voll zugreifbar ist: Die können mir mal gepflegt am Arsch vorbeigehen, die Vögel.
Wer diese Drecks-Möchtegern-Bank trotzdem nutzen möchte sollte allerdings, die automatische Lastschriftbuchung abschalten, ich glaube: Is besser so....
09 März 2010
Frankfurt - Schalke 6.3.10
Die relativ zügige Anreise per Pkw endete an einem "Parkingmanger" der unverständlicherweise 4,50€ dafür kassierte, das wir uns am Strassenrand in irgendeinem Kackwald hingestellt haben.
Nun gut, die paar Kilometer über vereiste Waldpisten bis zum Stadion durchgekämpft und pünktlich zum Anpfiff im eiskalten Schalensitz Platz genommen.
Liebe Freunde der Stadion-Architektur: Eins kann ich behaupten: Diese seltsame Segelkonstruktion ist was fürn Arsch! Nich nur das es konstruktionsbedingt zumindest auf den oberen Rängen zieht wie Hechtsuppe, bei entsprechendem Wind wird auch der Schnee der auf diesem Drecksdach liegt wunderwoll in die Tribüne geblasen...Herrlisch.
Das Spiel plätschert zunächst vor sich hin, Frankfurt ist optisch überlegen.
Zack, fällt das 1:0 für Schalke nach krassem Abwehrfehler während eines Standards (wars ne Ecke?). Hehe, Doofmänner.
6 Minuten später das gleiche in Grün, 2:0 für Schalke. Toll, Schalke musste noch nicht mal anfangen zu spielen und führt schon 2:0 nach 14 Minuten...Nett.
So plätschert sich das Spiel in die Halbzeit mit einer völlig unverdienten 2:0 Führung.
In der Halbzeit dann das Paypal-Drama!
Da man ja mittlerweile ständig diese Drecks-Bezahlkarten in einem Stadion kaufen muss um überhaupt was zu bekommen, geh ich also auf die Suche nach so ner Kartenbude (so wie die auf Schalke), Ergebnis: Nix Kartenbude. Meine Kumpel sieht dann wie sich eine Schlange von Jungs mit Euroscheinen in der Hand vor einem sehr Grün angezogen Mädchen versammeln. Aha, die Kartendealerin. So Karte gekauft, Hot-Dogs reingepfiffen, straks zurück zur Ollen Karte wieder verkaufen, wir ham et schliesslich eilig. "Nee, nee" meint se, "Verkaufen geht bei anderen grünen Typen, die auf dem Oberrang stehen". Aha. Isklaa.
Wir zum Oberrang und, man vermutet es bereits, KEINE grünen Männchen in Sicht. Ein Schelm wer dabei an Absicht denkt. Nach dem Spiel waren die übrigens auch nicht zu sehen, schon prima so ne Karte.
Egal, Spiel geht weiter. Frankfurt läuft sich heiß und wird sogar in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit richtig gut, was in einem verdienten Anschlusstreffer mündet.
In diesen 15 Minuten hört man auch endlich mal Frankfurter Fans, den Rest des Spiels haben die Schalker Gesänge fest im Griff. Überhaupt waren sehr viele Schalke-Fans da, nice!
Schalke rafft sich dann auch mal auf und man sieht tatsächlich auch mal ordentlich durchgebrachte Spielzüge, einer davon zum 3:1.
Frankfurt gibt zum Schluß noch mal alles, steht dadurch hinten zu offen 4:1. Ende Gelände.
Fazit: 4€ auf der Karte fürn Arsch, Bronchitis vom Feinsten die mich aber sowas von umgehauen hat und die Erkenntnis das eine äußerst durchschnittliche Leistung in Frankfurt reicht um locker 3 Punkte mitzunehmen.
02 März 2010
Ferndiagnose
Vater: Mein Monitor ist kaputt! Ich hab nix gemacht!
Ich: Hast du schon alle Knöpfe ausprobiert?
Vater: Ja, rührt sich trotzdem nichts.
Ich: Aber eingeschaltet ist er schon?
Vater: Ja sicher doch!
Ich: Dann schalt den Monitor mal aus.
Vater: Wahnsinn, jetzt geht er wieder.
01 Februar 2010
Schneefahrer
Also in NRW. Jetzt ist es so, daß es in NRW sehr, sehr, sehr selten schneit.
Ich persönlich liebe es auf Schnee zu fahren, hin und wieder (wo es ungefährlich ist) auch mal in die Kurve zu driften.
Leider ist offenbar die Mehrzahl der nordrhein-westfälischen Autofahrer mit dem jetzigen Wetter völlig überfordert. Was viele nicht verstehen: Das FAHREN ist kein Problem, nur das BREMSEN.
So kommt es das, völlig ungeachtet der tatsächlichen Bodenverhältnisse (nämlich trocken), auf eine Autobahn mit Tempo 30 aufgefahren wird und es wird versucht sich mit Tempo 40 in den Verkehr einzufädeln. Das finden die Trucker alles andere als witzig und müssen auf die mittlere oder gar linke Spur ausweichen, damit diese Vollpfosten es schaffen, sich auf der Autobahn fortzubewegen.
Damit hört es allerdings nicht auf, denn dann wird auf das wahnwitzige Tempo von 50 km/h beschleunigt um den Rest der Reise zurückzulegen...
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Abseits der Autobahn kann durchaus eine vereiste Piste insbesondere auf Nebenstraßen problematisch sein. Man kann aber durchaus SEHEN, ob die Autobahn auf die man fährt trocken ist, oder nicht!
Daneben gibt es natürlich auch noch die, die bei vereister Piste meinen, mehr als 1 Meter Abstand zum Vordermann seien spießig, egal bei welchem Tempo...
Insgesamt möchte ich also zusammenfassend allen NRW-Autofahreren zurufen:
WENN IHR ZU BLÖD SEID, DANN BLEIBT ZU HAUSE, IHR AFFEN!!!
Puh, das tut gut...
19 Januar 2010
Servicewüste Handwerk
Und diesmal trifft es die Freunde des Handwerks. Ein sicherlich ehrbarer Beruf der gegen Schwarzarbeit und Billiglohn ankämpfen muss, sowie Baumärkte und selbsternannte Heimwerker.
Wie kann man sich nun gegenüber anderen Handwerkern in der Stadt absetzen? Nun , eine Idee wäre es mal auf SERVICE zu setzen. Und bei SERVICE setze ich gaaaaanz unten an.
Für mich fängt Service an, wenn ich mit jemandem kommuniziere und derjenige freundlich und eloquent daherkommt. Schon fühlt man sich gut aufgehoben und denkt beim nächsten "Handwerker-Fall" an den freundlichen Menschen zurück; er kriegt den neuen Auftrag und alle sind froh.
Service geht für mich weiter, wenn z.B. während der Arbeiten oder des Gesprächs ein Problem auftaucht und der Handwerker sagt: "Kein Problem Herr L3v3l0rd, ICH kümmer mich drum."
Dann würde er sich kümmern und auch hier würde ich mich mit Freuden an den Menschen erinnern, wenn es wieder was zu handwerkern gibt.
Das sind so die ersten und wichtigsten Dinge, die ich von einem Handwerker erwarten würde (übrigens auch ohne den Servicegedanken).
Sicherlich könnte man die Liste fortsetzen, es scheitert aber schon an diesen beiden Punkten:
Wir schreiben das Datum des 17.12.2009 (Donnerstag vor Weihnachten).
Die größte unserer verhassten Nachtspeicher-Heizungen gibt den Geist auf, im Wohnzimmer.
Ich melde es umgehend der Hausverwaltung, die meldet es der Handwerker-Firma, die meldet sich Freitag Morgen bei meiner Frau: Ein älterer Herr fragt an, wann er vorbeikommen kann.
Sie sagt ihm, wenn er vorher kurz anruft bevor er losfährt, sei sie in 10 Minuten in unserer Wohnungen (Wir arbeiten schließlich beide). Der Alte sagt, Jo, allet klaa und will sich wieder melden.
Da er sich bis zur Mittagspause nicht gemeldet hat, fährt meine Frau sicherheitshalber mla zur Wohnung und findet einen Zettel der Firma im Briefkasten auf dem steht, man habe sie nicht angetroffen.... Ach?
Sie den Oppa angerufen; Er: Blabla Ich komm jetz.
Also kommt der Oppa ne Viertelstunde später mit nem Schraubenzieher bewaffnet ins Wohnzimmer und macht was? Er fragt nach nem Zollstock und fängt an das Zimmer auszumessen!
Als meine Frau ihn freundlichst darauf hinweist, das die Heizung kaputt sei, eröffnet er ihr das der Heizkörper sowieso zu klein sei für das Zimmer. Diese Info ist uns bekannt und meine Frau sagt ihm: Das ändert nichts daran, das der Heitkörper defekt sei.
Also latscht der Oppa zum Sicherungskasten, fummelt da rum und sagt da wär wat kaputt er fährt zure Garage und guckt ob er ein Ersatzteil hat und verschwindet!
Wohlgemerkt: er hat die defekte Heizung noch nicht mal angepackt.
Meine verwirrte Frau fährt nach der Mittagspause wieder zu ihrer Firma und kurz darauf klingelt ihr Telefon. "Firma Blablabla, Sie haben ein Problem mit ihrer Heizung?" (Das war nicht der Oppa)
Sie: "Äääh, ja da war vorhin aber schon ein älterer Herr da?!" Daraufhin flippt der Vogel total aus am Telefon beschwert sich bei meiner Frau lautstark über den Seniorchef (der Oppa) und sagt er will lieber selber mal Heizung gucken kommen.
Also lässt meine Frau Arbeit Arbeit sein und fährt wieder zur Wohnung.
Von dem tatsächlichen Servicetechniker (Der dann auch die defekte Heizung untersucht hat!)
erfährt sie dann das er Ersatzteile bestellen muss; würde er noch heute machen; könnte sein das die Montag da sind oder auch nicht. Er würde sich melden.
Jetzt haben aber beide vergessen sich über einen Ersatz für die Heizung zu unterhalten, schließlich werden am Samstag -14 Grad erwartet (die auch eintrafen).
Montag meldet sich: Niemand.
Dienstag 22.12.2009 gegen 17 Uhr kommt es zu einem Telefonat meiner Frau mit dem Juniorchef.
Sie: "Wir warten auf eine Meldung bzgl. der Ersatzteile?" Er:"Davon weiß ich nix." Sie:"Jaaa und wie kommen WIR an diese Information?" Er:"Bäh, da muss ich ma den Kundendienstler fragen." Sie:"Und?" Er:"Der hat jetzt Feierabend." Sie:"Aha. Können wir denn wenigstens einen Not-Heizlüfter haben?" Er:" Das hat der Kundendienstler nich aufgeschrieben. Ich hab die letzten zwei der Zeche gegeben. Ich hab keine mehr."
Jetzt ist es hilfreich zu wissen, das meine Frau nicht zu den Geduldsweltmeistern zählt und ohnehin bei schlechtem Kundenservice äußerst allergisch reagiert. Insofern war sie bis zu diesem Punkt des Gesprächs äußerst Ruhig!
Sie:"DAS IST MIR SCHEISSEGAL! DIE SIND BEI DER ZECHE? DANN WISSEN SIE JA WO SIE DIE HOLEN KÖNNEN!"
Er: Ja, äh also so ginge das nicht. Er müsste mal schauen er meldet sich morgen wieder.
Am Dienstag den 23.12.09 meldet sich bis 17 Uhr.... Niemand.
Um 17 Uhr 15 wieder ein Telefongespräch meiner Frau mit dem Juniorchef.
Sie:"Wollten Sie sich nicht bei mir melden?" Er:"Ja also, ich hab keine Heizlüfter mehr und überhaupt ich kann da nix für, die Erstzteile brauchen eben länger und äh der Kundendienstler hat keine Lüfter aufgeschrieben" Sie:"Die Ersatzteile sind mir Scheissegal. Wir haben aber doch gestern wegen der Heizlüfter telefoniert?" Er:"Ja der Grossmarkt hat zu, und überhaupt ICH HAB NE 60 STUNDEN WOCHE UND AUSSERDEM HAB ICH JETZT AUCH WEIHNACHTEN!"
Der geneigte Leser muss verstehen, das ich nicht alles so wundervoll wortwörtlich wiedergeben kann, wie meine Frau es formuliert hat; größtenteils deshalb weil sie es vor Wut selber vergessen hat.
Sie:"SIE HABEN WEIHNACHTEN UND NE 60 STUNDEN WOCHE??? SIE HABEN JETZT GLEICH MAL RICHTIG WEIHNACHTEN!!! WENN ICH DIE BUDE MORGEN NICHT WARM HABE DANN KOMME ICH PERSÖNLICH ZU IHNEN NACH HAUSE UND FEIERE DA MEIN WEIHNACHTEN; DENN DA IST ES MIT SICHERHEIT WARM!!!"
Es folgt ein Hin- und Hergekeife der beiden Protagonisten und man einigt sich schließlich auf eine Übergabe eines Heizlüfters um Morgen (24.12.09) Früh um zehn Uhr.
Da meine Frau an Weihnachten arbeiten musste, wartete also ich auf den Juniorchef.
Es kam: Der Oppa... OHNE Heizlüfter!
Aber wieder mit Schraubenzieher bewaffnet; macht einen auf Kumpel.
Er fummelt also am Sicherungskasten rum (nachdem er mich darauf aufmerksam gemacht hat, das der Heizkörper zu klein sei) und stellt auf Dauerladung. Dadurch würde sich der verbliebene Heizkringel (von Dreien) so überladen, das es Warm würde.
Darauf angesprochen was denn Mit Heizlüfter und dem Telefongespräch gewesen wäre: Nix. Kein Einsehen oder gar Entgegenkommen. Die Firma Blabla hat alles richtig gemacht.
Tatsächlich half diese Massnahme und es wurde über die Weihnachtstage warm in unserer Bude. Allerdings zu dem Preis, das die Nachtspeicher den GANZEN Tag aufladen; also auch zum teueren Ladetarif.
Zwischen Weihnachten und Neujahr waren 3,5 Werktage. Eine Nachfrage seitens der Firma ob die Ersatzteile da sind oder bei uns noch alles i.O. sei, gab es natürlich nicht.
Pünktlich am 31.12.09 ging dann auch der letzte Heizkringel im Wohnzimmer kaputt (wahrscheinlich durch die Überladung), es wurde also EISkalt.
Da wir uns mittlerweile selber mit Heizlüftern eingedeckt ging uns das allerdings am Allerwertesten vorbei.
Dafür beschwerte ich mich aber bei der Hausverwaltung, die sich den Juniorchef zur Brust nahm, der die obige Geschichte auch so bestätigte! Er entschuldigte sich...bei der Hausverwaltung... nicht bei uns!
Die Ersatzteile kamen auch in der nächsten Woche noch nicht!
Am 12.01.10 war es dann soweit, der Kundendienstler meldete sich und kündigt sein Erscheinen inklusive der Ersatzteile an, für Mittwoch früh.
Am Mittwoch abend stellte ich bereits fest: Jetzt ist nicht nur die eine Nachtspeicher-Heizung kalt, JETZT SIND ALLE KALT! Die vom Oppa umgestellte Uhr im Stromkasten steht noch auf 10 Uhr Morgens. Scheint nach der Reparatur nicht weitergelaufen zu sein.
Ich den Kundenvogel angerufen, der meint; Näääh, die Uhr kann dat nich sein. er kommt heute abend mal vorbei.
Am Abend sagt er: Muss wohl die Uhr sein, die is abba so alt, die kann die Stadtverwaltung auch austauschen, da könnte er dann jetzt nix machen. Stellt das Ding also wieder auf Dauerladung und geht.
Heute ist der 19.01.10. Die Heizungen stehen immer noch auf Dauerladung. Hätte ich nicht alle Heizkörper runtergedreht (was der Techniker natürlich nicht gemacht hat), wären sämtliche übrige Heizkringel wahrscheinlich auch im Eimer. Eine Mitteilung bzgl. der Uhr im Stromkasten gibts natürlich auch nicht.
Ist es wirklich zuviel verlangt a) dem Kunden freundlich zu begegnen b) zu einem (selbstverschuldeten) Problem zu stehen und um eine Lösung erkennbar bemüht zu sein c) DEN KUNDEN EINFACH MAL ZU INFORMIEREN?????
Diese Firma bekommt von mir jedenfalls keine Aufträge mehr... und es stehen einige Baustellen an!
23 Dezember 2009
Schon toll so´n SAP/FI
Letzte Woche hatten wir diesbezüglich sogar eine Schulung und der Dozent konnte überhaupt nicht verstehen, warum wir so unzufrieden damit sind, was wir wiederum nicht verstehen konnten.
Zur Klarstellung SAP kann unglaublich viel und Millionen von Reports zu jedem Thema fahren, nur braucht man einen Programmierer der einem die Reports baut oder zumindest die Berechtigung selbst sowas zu bauen und viiiiiiel Zeit.
Warum jetzt also unzufrieden?
Nun ich komme zum einen aus der Steuerberatungsbranche und bin daher mit "reinen" Buchhaltungssoftware (FI) ganz gut vertraut, also Datev, Lexware, SBS Curadata, IDL Konsis etc.
Diese sind größtenteils Anwenderfreundlich gestaltet, bspw. Datev:
Hier kann man z.B. die Auswirkung einer Buchung direkt auf dem Konto (in T-Darstellung) beobachten noch bevor man die Buchung festgestzt hat.
Bei IDL-Konsis kann man durch blosses Doppelklicken im Konzernreport eine gewünschte Position immer weiter aufreissen, bis man schließlich auf der Einzelgesellschaftsbuchung landet...Geil!
Man ahnt es: Das alles kann SAP nicht. Oder zumnidest nicht so, das man es in einem vernünftigen Workflow unterbringen könnte.
Es ist unmöglich aus einer Bilanz heraus sich ein Konto mit seinen Buchungssalden oder Einzelpositionen per Doppelklick anzeigen zu lassen. Oder per Rechtsklick, oderoderoder, es geht nicht. Aus Buchhaltersicht ein Ding der Unmöglichkeit!
Was muss man also stattdessen machen?
Man hat die Wahnsinnsmöglichkeit per STRG + Y (!) den Mauscursor in ein Fadenkreuz zu ändern. Dann muss seeeeeehr genau die Kontonummer markieren. Per STRG + C kopieren wählen. Dann muss man einen neuen Modus öffnen (Tabs? Was sind Tabs?) und die gewünschte Transaktion aufrufen und per STRG+V die Kontonummer einfügen.
Falls man die richtigen Buchungskreisdaten in seinen Vorbelegungen drin hat kann man direkt per F8 (! Rätsel) das Konto aufrufen. Falls nicht, muss man noch Kontenplan, Buchungskreis, Geschäftsjahr, Monate eingeben. Selbstredend stehen diese Felder NICHT neben- oder untereinander; man muss entweder per Maus springen oder sehr schnell mit den Pfeiltasten unterwegs sein.
Man merkt beim Lesen: Ich bin kein Freund dieses Handelns ;)
Wenn man bei IDL möglichst schnell Daten aus einem Report nach Excel transportieren will um dort darin zu arbeiten markiert man einfach die entsprechenden Daten (oder alles) per STRG+A, kopiert per STRG+C und fügt einfach in ein Excel-Arbeitsblatt per STRG+V wieder ein. Geil!
Was macht man bei SAP?
Bei selbstgebauten Y oder Z-Reports (die wir natürlich nutzen): Gar nix! Die kann man nur komplett mit allem Zipp und Zapp speichern.
Man geht also über Liste-> Sichern-> Auswahl: Office, Berichtsbaum, Datei. Office? Nein, damit ist wohl irgendein SAP-Office gemeint, was kein Schwein nutzt; also Datei -> als nächstes poppt ein Fenster auf:

Ist das nicht egal, was man da nimmt? NEIN! Man muss "Tabellenkalkulation" wählen, sonst geht gar nix!
Dann erscheint ein Fenster wo man den Dateinamen eingeben kann; freundlicherweise bereits mit ".xls"-Endung: Soll ja für Excel sein!
ABER: Die Datei wird nicht als Excel-Format gespeichert, sonder als Text-Datei!!!!
Also trotz der XLS-Endung die Datei über den Win-Explorer aufrufen und per "Speichern unter" das richtige Format angeben! DANN, ja dann hat man den kompletten Report als Exceldatei...
Mag ja sein das SAP ganz doll viele Funktionen hat und prima/klasse/toll für die Bereiche Logistik/Materialwirtschaft etc. ist. Das FI-Modul ist auf jeden Fall grausam in der Bedienung.
Jetzt kann man mir natürlich entgegenhalten: "Ja, aber das kann man alles irgendwo und irgendwie einstellen!"
Vielleicht. Aber nicht von mir, wegen der fehlender Berechtigungen. Die hat nur unsere SAP-Abteilung. Ich kann allerdings schlecht einem Informatiker klarmachen welche Ablaufstrukturen ich bei Finanzbuchhaltungen erwarte und er das Ganze "mal eben" nebenbei programmiert. So läufts nun mal nicht.
Unser Personal ist so knapp besetzt (Und das ist anderswo nicht anders!), da hat keiner Zeit für! Warum auch, bringt ja nicht mehr Kohle, spart keine Zeit im Vertriebsablauf; also wirds auch nicht vom Chef unterstützt. Ende Gelände.
Entweder bringt SAP das als Standard mit oder es wird so weiterlaufen...
Also Bitte Herr Hopp: Weniger Hoffenheim, mehr Bedienungskomfort!
22 Dezember 2009
Benzinpreis-Mobbing
OK, ich verbrauch relativ wenig Sprit, aber deswegen gleich SOLCHE Geschütze auffahren?
Wer gerne günstig tanken möchte muss sich nämlich nur nach meinem Auto umschauen. Wenn ich an der Tankstelle stehe, fallen GARNTIERT am nächsten Tag die Benzinpreise!
War bis jetzt immer so. Keine Ausnahme! Das ist Mobbing!!!
Nein, ich fange trotzdem nicht an zu rasen! Nein, ich kaufe mir trotzdem kein Dinosaurier-Tourag/Cayenne-Dings (mal abgesehen von der Finanzierung).
Wenn ihr mich weiter mobbt kauf ich mir noch ne Gasanlage, also Voooooorsicht, doo!
05 November 2009
Zitate
Zu finden auf der Fan-Site www.calvin-und-hobbes.com
Ich nehme Mal die deutschen Übersetzungen, damits auch jeder versteht:
Calvin: “Die Leute glauben, dass es toll sein muss, ein Genie zu sein, aber sie kapieren einfach nicht, wie hart es ist, sich mit den ganzen Idioten auf der Welt herumschlagen zu müssen.”
Calvin: “Es ist schwer, fromm zu sein, wenn auf gewisse Menschen nie ein Blitzstrahl niedersaust.”
Calvin: “Warum soll man seine Zeit mit Lernen verschwenden, wenn man Dummheit sofort kriegen kann...?”
Calvin: “Ein bisschen Grobheit und Unhöflichkeit kann eine bedeutungslose Interaktion zum Machtkampf erheben und Spannung in einen ansonsten öden Tag bringen.”
Calvin: “Es ist psychosomatisch. Du musst dich einer Gehirnoperation unterziehen. Ich hole eine Säge.”
Hobbes: “Könnten die Menschen Regenbögen in Zoos stecken, sie würden’s glatt tun.”
Susi: “Mit dir zu reden, ist so etwas ähnliches wie das verbale Äquivalent einer außerkörperlichen Erfahrung.”
Calvin: “Wenn ich groß bin, lese ich keine Zeitung, beschäftige mich nicht mit schwierigen Problemen und gehe nicht wählen. Auf diese Weise kann ich mich beschweren, dass die Regierung mich nicht vertritt. Und wenn alles den Bach runtergeht, kann ich sagen, dass das System versagt hat, und so meinen Mangel an Engagement rechtfertigen.”
Calvin: “Susi, wenn du deine Puppe wiedersehen willst, leg 100 Dollar in diesem Umschlag an den Baum vorm Haus. Ruf nicht die Polizei. Verfolgung ist sinnlos. Du wirst uns nicht finden. Herzlichst, Calvin.”
Calvin: “Ich erhebe meine Launen ganz pragmatisch zu Prinzipien.”
Calvin: “Auf kurze Sicht gesehen, würde es mich glücklich machen, draußen zu spielen. Auf lange Sicht gesehen, würde es mich glücklicher machen, gute Noten zu bekommen und im Leben Erfolg zu haben. Aber auf sehr lange Sicht gesehen, weiß ich, woran ich mich gerner zurückerinnern werde.”
Herrlich! Ich liebe die Comics!
19 Oktober 2009
Lexware, Kunden, Produkte, Zufrieden?
Diese Produkte sind imho Marktführer im Bereich der Nicht-Datev-Programme für kleine und kleinst-Unternehmen/Steuerberater/Buchhalter. Und zwar nicht zu Unrecht, denn die meisten anderen Produkte in diesem Bereich sind einem User nur schwer zuzumuten, sei es die reine Handhabung oder umständliche und unübersichtliche Buchungsmasken. Lexware macht zwar nicht alles aber einiges Richtig. Oder auch nicht...
Bereits Anfang diesen Jahres formierte sich ein massiver Widerstand von Lexware Kunden gegen die schlampigen und überteuerten Updates, den schlechten Kundenservice und die Firmenpolitik.
Wie kann es soweit kommen?
Ganz einfach: Man wird gierig.
Hier mal ein Beispiel aus meinem Erfahrungsschatz. Im Jahr 2005 kaufte ich Lexware Buchhalter 2005 für 129,-€ bei Saturn/Media Markt. Was ich gut fand: Alle Berichte problemlos zu Word oder Excel portieren.
Leider war damit tatsächlich die Software MS Word/Excel gemeint, NICHT das Format!
Soll heißen: Mit meinem OpenOffice kam ich nicht weit, da kein Word/Excel installiert war. Frechheit! Vielleicht bekommt ja Lexware dafür von MS noch ein paar Dollar zusätzlich.
Da ich die Berichte aber nachbearbeiten musste, habe ich dann "halblegal" eine OEM-Lizenz verwendet...so wird man zum Lizenzverbrechertum getrieben...
Egal, ich arbeitete also fröhlich vor mich hin, meine Kunden bekamen ihre Berichte, alles prima. Bis ca. Juni 2006.
Da poppte dann ständig ein Fenster auf, das man mit dieser Software-Version ab Oktober 2006 oder so die Umsatzsteuervoranmeldungen nicht mehr elektronisch absenden kann (Was gesetzlich vorgeschrieben ist). Woot?
Ja, so wollte man wohl die Kunden dazu bringen möglichst schnell und jährlich das entsprechende Upgrade zu kaufen, ich meine das waren so ca. 69,-€.
Hatte ich erstmal nen Monster-Hals! Zumal ein Buchführungsprogramm sich grundsätzlich nicht dramatisch technisch ändert; im Grunde so Gut wie gar nicht. Was aber natürlich nicht mehr passte, sind die diversen Assistenten, Bibliotheken, etc. pp. die mitinstalliert werden, dort stehen gesetzliche Regelungen die sich ändern können, das wärs aber auch schon.
Ich musste also ohnehin neu kaufen, da entschied ich mich für das größte Paket, das Financial Office 2006 für 400 und ein paar zerdrückte Euros. Völlig überfrachtet und viel zu viel Software für meine Zwecke (Warenwirtschaft brauchte ich nun wirklich nicht), aber egal, jetzt hatte ich es.
Für dieses Programm galt übrigens sowohl die oben beschriebene Word/Excel-Problematik, als auch das frühzeitige Bestreiken der Online-Voranmeldungen. Das wäre mir aber zu teuer per Upgrade geworden (imho so ca. 229 €), also wieder zurück zum Buchhalter, jetzt Version 2007.
Blöd nur, das die Kontenvorträge aus dem FO-Paket nicht kompatibel zum Buchhalter-Programm waren! Unglaublich! So durfte ich also per Hand jedes einzelne Konto vortragen, eine Qual. Glücklicherweise habe ich mich beruflich verändert, so daß ich dieses Software nicht mehr einsetzen muss, da fühlte ich mich bei jedem Programmstart verarscht.
So. Und jetzt kommt auch noch eine rechtliche Seite (negativ) hinzu.
Es ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben, das Buchführungen, welche elektronisch geführt werden auch spezielle, für Prüfungszwecke existierende Kennzahlen bereitstellen müssen. Also die Programme dazu. Leider ist diese Vorschrift nicht wirklich durchdacht, zumindest bei Klein und Kleinstbetrieben, denn der Betriebsprüfer hat von mir diese Kennzahlen angefordert zu einer Buchführung, die ich mit FO erstellt hatte; welches mittlerweile von meinem System verbannt war.
Gut, dachte ich, installierst du es halt nochmal und fertig. Falsch gedacht. Denn der BP konnte nur was mit der aktuellen Version von Financial Office anfangen und das war mittlerweile 2008.
Dem hab ich natürlich den Vogel gezeigt und klargemacht, das eine neuere Version von FO nicht in mein Budget passt, schon gar nicht damit der BP ein paar Kennzahlen bekommt.
Mir ist schon klar, das ich die Daten der Buchführungen meiner Kunden 10 Jahre aufbewahren muss; aber wie kann man denn davon ausgehen, das die eingesetzte Software 8 oder 9 Jahre später a) noch existent ist, b) auf dem eingesetzten Betriebssystem noch funktioniert und c) man selbstverständlich die neueste Version parat hat?
Das ist schizophren. Ausbaden darf es dann der Kunde, weil der BP sauer ist und Papierkonten durchblättern muss um seine Scheiss Kennzahlen zusammenzupopeln... Pech gehabt :P
12 Oktober 2009
HD+ ist ein Minus!
Schlimm? Muss man sich drüber aufregen? Ja!
1. Ich soll für voll-werbefinanzierte Sender zusätzlich bezahlen. Dat wüsst ich aber!
2. Was passiert letztendlich bei HD? Im Grunde nicht mehr, als das die Sender in einem anderen Format senden, also die Kameras auswechseln. Jaja, hängt noch mehr dran, aber aus der User-Sicht passiert genau das und nicht mehr!
3. Einen Nicht-Offenen Standard lehne ich sowieso ab.
4. Ich muss RTL nicht in HD sehen. Peter Zwegarts Falten kommen auch so gut rüber ;)
Die Idee dahinter ist so genial wie perfide. Man wälzt die gesamten Investitionskosten direkt auf den Kunden ab und kann gleichzeitig die Werbeeinnahmen erhöhen (denn die zahlbereite Kundschaft ist ja eindeutig die beste Werbegruppe).
Zusätzlich ergibt sich noch die tolle Möglichkeit dem Kunden vorzuschreiben was er aufnehmen darf und was nicht und das Nachbearbeiten von Filmen (z.B. zum Rausschneiden von Werbeblöcken) komplett zu unterbinden.
Prima liebe Industrie, ihr habts einfach immer noch nicht gerafft!
08 Oktober 2009
Deutsche Speech echt heavy?
Tja, ist das jetzt eine schlechte Wortwahl? Gibt es überhaupt schlechte Wortwahlen?
Ich denke grundsätzlich muss man bei der Kommunikation darauf achten, das der Kreis in dem man kommuniziert mit bestimmten Ausdrücken umzugehen weiß.
Soll heißen: In einem Smartphone-Forum in dem sich jede Menge "early adopter" tummeln (JETZT schon Geil der Satz!) muss man damit rechnen auf ein Wort wie "herausdraggen" zu treffen.
Ich z.B. werde nie vergessen, wie ich mal bei einem Freund saß und ihm zugeschaut habe, wie er Everquest (ein MMPOG) zockte. Ich habe weder die Textnachrichten, noch das "Teamspeak"-Gerufe verstanden...Nichts!
"Brauche Loki für Gate nach Fuchsbau 1G"
Was soll man damit anfangen? Die Leute um die es ging haben es verstanden. Und grundsätzlich reicht das auch.
Blöd wirds nur, wenn man "Nichtwissern" gegenübertritt, die keine Plan haben worum es geht.
Also Frau Zypries einen Browser erklären, oder Frau von der Leyen Zensur und Herrn Schäuble unser Grundgesetz.
Ich versuche eigentlich grundsätzlich möglichst wenig Anglizismen zu verwenden, aber oft ist das zum einen treffender (wie ein terminus technicus :D Das ist thailändisch und heißt Fachbegriff), zum anderen einer gewissen Mode unterworfen, gerade bei mir im Wirtschaftssektor. Ääh, also Betriebswirtschaft ;)
Wenn man dann auch noch international mit Leuten zu tun hat, darf sich der persönliche Umkreis des "Anglizierenden" (Geil!) nicht wundern, wenn man plötzlich von "sheets", "charts", oder "break even point" faselt. Genausowenig wie sich Eltern wundern sollten, wenn der Sohnemann nach Hause kommt und sagt:" Ich hatte phat beef mit der Büffelhüfte, aber LOL: Wayne!"
Nicht wundern, staunen!
29 September 2009
Steuertip!
Oftmals unterschätzen angehende Selbstständige die anfängliche Steuerlast, insbesondere wenn der erste erwirtschaftete Jahresgewinn relativ hoch ist (also z.B. bei Dienstleistungen ohne großen Waren- oder Maschineneinsatz).
Kleines Bsp.: Ehemann verdient gut; 70.000€ p.a.
Ehefrau kriegt Dozentenstelle an der Uni: 15.000€ p.a.
Und?
Und ist: Von den 15.000 wird KEINE Lohnsteuer einbehalten, darum muss man sich selber kümmern! Wer sich nicht kümmert, den erwartet eine Nachzahlung der Einkommensteuer in obigen Fall i.H.v. knapp 4.500€ PLUS eine Vorauszahlung fürs nächste Steuerjahr, was in den meisten Fällen das Jahr ist, in dem man den Steuerbescheid über die 4.000€ in den Händen hält; soll heißen es sind DIREKT Vorauszahlungen zu leisten. Wer seine ESt-Erklärung 2008 im September abgibt darf dann im Novembver die 4.500€ für 2008 UND die VZ für 2009 4500€, insgesamt 9.000€ auf den Finanzamtstisch legen.
Daran denken sehr viele "Ersttäter" nicht und hauen ihr sauer verdientes Geld erstmal ordentlich raus. Die Überraschung ist dann oftmals groß; was kann man also tun?
Entweder mit Aufnahme der Tätigkeit das FA unterrichten und Vorauszahlungen leisten oder den entsprechenden Anteil (eigener Steuersatz) des Gewinns solange sparen bis der obige Bescheid eintrifft.
28 September 2009
Wahl-Nachlese
Für mich mal wieder überragend genial, das alle Wahlexperten, Umfrageinstitute und was weiss ich wer da noch Kohle mit verdient, eine Wahl voraus zu sagen in etwa so erfolgreich damit gewesen sind, wie eine Glaskugelwahrsagerin auf ner Kirmes.
In den letzten Tagen hieß es noch "Die SPD holt auf!", "Die SPD in etwas gleichauf mit CDU."
Und nun war es der historische Tiefstand und alle haben dann ne Ausrede, warum man das nicht Vorhersehen konnte.
Mein Wahlfazit:
Die großen Parteien sind zurecht abgestraft worden. Man hat den Eindruck, man sieht Dinosauriern beim Sterben zu. Denn die immer wieder propagierte Volksnähe sehe ich bei keiner der beiden "Volksparteien".
Das die kleinen Parteien dazu gewonnen haben ist die logische Konsequenz, wenn 2 Millionen SPD-Wähler nicht das sind was sie sind, nämlich Wähler.
Die Piraten sind auf beachtliche 2% gekommen und damit afaik die größte der "sonstigen" Parteien. Ich hoffe, das sich die nächsten 4 Jahre bezahlt machen und man besser positioniert in den Wahlkampf gehen kann...vor allen Dingen ist man jetzt vielleicht mal rechtzeitig dran... nicht wahr liebe sächsische Piraten? ;)
Was wird die Zukunft bringen? Trotz Rekordminus im Haushalt wird es Steuersenkungen geben, von denen keiner was merkt, da gleichzeitig die Krankenkassenbeiträge SAFTIG steigen werden.
Atomkraft läuft länger weiter, dadurch kein Anreiz unserer Energie-Oligarchie in alternative Energien zu investieren...
Stasi 2.0 hat bestimmt auch noch einige Überraschungen für uns in petto.
Guido Westerwelle Aussenminister? Mmmh, ich weiss nich...
Lassen wir uns überraschen!
18 September 2009
News Kommentare
Hier tut man alles dafür, das der geneigte Leser BLOSS NICHT zu komfortabel die Kommentare durchstöbert.
Um zum ersten Kommentar durchzudringen muss ich zunächst auf einen "Plus"-Button drücken, da immer nur ein (zwei? drei?) Kommentar angezeigt wird, natürlich der Letzte.
Daraufhin sieht man dann mehrere Beiträge, die man in Seiten gegliedert hat; ABER: Der neueste Kommentar steht zuerst. Um also an den Anfang der Kommentierung zu gelangen muss ich auf die höchste Seitenzahl klicken ... find ich persöhnlich schon Banane, aber ok.
Dann muss ich gaaaanz nach unten scrollen um den ersten Beitrag zu finden *moep*.
Ich fange also an zu lesen und klicke auf die nächst-niedrigere Seite und der Browser springt wohin? An den Anfang des Artikels! *moep* ich scrolle mich also durch den ganzen Artikel und dann noch durch die ganzen geöffneten Kommentare, denn ich will ja den ältesten dieser Seite lesen... Die machen es einem echt schwer.
Ähnlich verhält es sich übrigens bei fast allen "seriösen" Online-News-Seiten.
Ich verstehe nicht warum niemand Wert drauf legt, wie "smoothy" so eine (doch stark frequentierte) Seite beim User ankommt. In diesem Fall nämlich kackig!
Es gibt aber auch Ausnahmen, allerdings schlechte: derwesten.de zum Beispiel.
Hier werden die Kommentare sauber der Reihe nach zeitlich von OBEN (alt) NACH UNTEN (neu) LIEBE SUEDDEUTSCHE.DE !!!! sortiert und es gibt (Überraschung!) KEINE einzelnen "Kommentar-Seiten", sondern schlicht alle Kommentare werden unter den eigentlichen Artikel gepappt.
Geht doch. Mein Browser ist nämlich nicht nach unten begrenzt liebe News-IT-ler! Also bitte einfach drunter und fertig (schaffen übrigens viele "echte" Online-Seiten auch, z.B. eurogamer.de etc.).
Wenn man aber einen Kommentar schreiben will, werden einem sämtliche Knüppel der Menschheitsgeschichte zwischen die Tastatur geworfen. Innerhalb von 15 Sekunden (geschätzt) nach Aufruf des Artikels sollte man seinen Kommentar geschrieben haben, ansonsten steht da irgendwas von "sie haben länger nix gemacht, bitte HIER klicken".
Ich verfasse also ein umfangreiches Pamphlet gegen alles was da so steht muss nun also dieses HIER klicken. Was passiert? Der Artikel wird einfach neu aufgerufen. Und mein bis dahin eingegebener Text? WEG! DER GANZE SCHEIß-TEXT IS WEG!!! *MOEP*MOEP*MOEP*!!!!
Also seid dem immer erst alles kopieren um dann beim Neuaufruf der Seite den Text wieder einfügen zu können, prima.
Meine Probleme das "Sicherheits-Wort" zu erkennen lass ich mal weg (Ich hasse "i" "j" und "t").
Wenn ich also erfolgreich in angemessener Zeit meinen Text verfasst/kopiert habe und auf "Senden" drücke passiert ... verschiedens. Und das mein ich so. Meistens passiert nichts. Also man sieht nicht, das irgendetwas passieren sollte/könnte. Der Browser gibt jedenfalls keinen Hinweis und auch sonst passiert nix.
Wenn man aber nach ca. 20 Sekunden den "Reload"-Button des Browsers seiner Wahl drückt steht plötzlich der Kommentar da (Wenn man Glück hat)! *moep*
Falls also doch was passiert, dann sieht man eine runde Fortschrittsanzeige (manchmal), an der dann sowas steht wie "Bitte warten". (Eine übrigens sehr unsinnige Bitte wie ich finde, aber egal)
Das bleibt dann meistens stehen. Zumindest solange bis ich wegklicke, oder "reloade". Ich hab auch schon mal 5 Minuten gewartet! Kam trotzdem nix. *moep*
Es ist also ein schier fassungsloser Kampf einem Artikel einen Kommentar beizufügen, mal abgesehen davon das so ein Kommentar zu 95% völlig belanglos ist.
Aber nerven tuts mich trotzdem!
16 September 2009
Raum(spar)treppe
Treppen sind allgemein teuer. Seeehr teuer. Wir sind arm...naja wir (also ich) achten auf den Preis; so.
Die meisten Treppen die wir so gesehen haben lagen bei ca. 1.000€ aufwärts. Viel Geld.
Dann das unglaubliche: Eine Raumspartreppe in unserem heimischen toom-Baumarkt im Angebot für 349€, runtergesetzt von 400 (glaub ich)! Waahnsinn.
Insofern wahnsinn weil eine ganze Menge an Daten stimmen muss, damit so eine blöde Treppe auch in die Bude passt. Ausladung, Geschosshöhe, Stufenabstand, etc.
Die Treppe ist von österreichischen Firma minka (also .at hinter den Namen!) und heißt Twister.
Aus den ersichtlichen Daten der Werbung, des Personals und der sonstigen verfügbaren Informationen sah es so aus, als würde die Treppe perfekt passen.
(An dieser Stelle merkt der geneigte Leser: "Ich glaub, da kommt noch wat!")
Zur genaueren Definition der Tatsachen: Unsere Geschosshöhe ist 276 cm (Boden bis Boden); eine in Deutschland übliche Höhe. Geliefert werden eigentlich 13 Stufen. Die mögliche Einbauhöhe wird mit 294 cm angegeben, mit einer Erweiterung waäre bis zu 315 cm Höhe möglich.
Was dann beim Aufbau auffiel: Der maximale Stufenabstand wird mit 21,25 cm angegeben. In Deutschland sind 18-21 cm üblich.
Wenn man nun also die Anzahl der Stufen mit der max. Stufenhöhe mal nimmt kommt man auf eine max. Geschosshöhe von 276,25 cm!
Wie kommen die also auf 294 cm? Keine Ahnung, ich vermute aber, das die Strategen sich gedacht haben :"A gehts foat! Nehmts den obigen Boden halt auch als Stufn, dann machn mer aus 13 14 Stufn!"
Dann würde es ungefähr hinhauen (297,5 cm), nur ist dazu konstruktionsbedingt eine mindestens 40 cm dicke Decke nötig! Denn die letzte Holzstufe liegt nun mal zwingend auf dem Teil was in die Decke gedübelt wird. Und 40 cm dicke Betondecken sind äußerst unüblich (da lehn ich mich einfach mal gaaanz weit ausm Fenster!) in deutschen Wohnhäusern.
So, jetzt kommts aber: In der Kiste der Treppe sind nur 12 Stufen drin! Gewollt! Und es stehen keine anderen Daten drauf!
Wir stehen also da mit unserem Talent und 12 Stufen und sind am Rechnen wie die Weltmeister, kommen aber nicht auf unsere Geschosshöhe, denn: 12 x 21,25 cm sind immer noch 255 cm!
Jetzt stehen also 2 teure Typen bei mir rum und uns fehlt EINE Treppenstufe.
Zu dem war uns obiger Fakt übrigens noch nicht klar; also war ich noch guter Dinge, denn ich wußte ja: Ich kann eine Stufe nachkaufen, die Erweiterungsstufe.
Ich also hin zu toom; jo, Stufe ist da; Dame macht einfach eine "normale" Treppenkiste auf und sagt "Ich hoffe sie wissen wat dazu gehört!"; das Teil da rausgepopelt; falsche Schrauben mitgenommen; sagt die Frau zu mir "Kostet 165 €"
Ich:"..." dann:" Wat?" Sie:"Ja, is so teuer. Wahnsinn, wa?" "Jo."
So macht man heute noch gute Geschäfte! Dem Kunden bloss nicht sagen, das man mit der gekauften Treppe überhaupt nix anfangen kann! Um dann auch noch eine völlig überteuerte "Erweiterungsstufe" kaufen zu müssen, die auch noch einfach aus einer "normalen" Treppenkiste rausgefischt wird. Da bin ich erstmal sprachlos.
Ich überlege mir allerdings sowohl die toom-Zentrale anzuschreiben und wenn das nix bringt den Verbraucherschutz. Das ist ja wohl der Hammer!
Nachtrag 08.10.09: Die Treppe war letzte Woche bei Obi im Prospekt. Hieß zwar anders aber mit wie vielen Stufen wurde geliefert? Na? Rischtisch, mit 12 Stufen!!!
26 August 2009
Teuer Fernsehgucken
Fängt an mit GEZ: Ich glaub so 15€ im Monat.
Dann T-Com: 50€ im Monat. Da is dann IPTV, Telefon und DSL drin.
Wenn ich jetzt noch Sky hätte, wären nochmal so 50€ im Monat fällig. wobei das in meinem Fall ja nicht über IPTV geht, müsste ich dann per Sat machen, also neu Hardware kaufen.
Glücklicherweise habe ich keinen Monatsbeitrag fürs Handy zu leisten. Ich bin bei Simyo.
Etc.etc.
Ich zahl also schon 65€ im Monat und finde DAS schon verdammt viel; dabei verdiene ich eigentlich nicht schlecht.
Jetzt gibt es aber Leute, die hauen die Kohle RICHTIG raus wie dieser Poster hier.
Steht in der Sig: T-Com VDSL 50. Sind schon mal 80€ im Monat.
Dann noch ei-fon, isklaa: mind. 25€ im Monat.
Und Premiere auch, wa? nochma wahrscheinl. 30€.
Sind schon mal mindestens 135€ für ... ja was eigentlich?
Fernseh gucken und telefonieren...
Da kauf ich lieber lecker Essen und Trinken, aber jedem dat seine.